«KASACHSTAN IST TEIL DER GROSSEN RUSSISCHEN WELT»

Schon lange Zeit dauert der Krieg mit Russuland in der Ukraine. Am Anfang konnte niemand sagen, dass “brüderlicher Staat” solche Pläne wervirklicht. Das ist doch unglaublich. Das war sogesagt ein “Rückschlag”.

Allerdings existieren auch andere “brüderliche Staaten”, Fläche deren Russland gerne besetzen will. Zum Beispiel Kasachstan. Nicht einmal äußerten sich russische Politiker zum südlichen Nachbarland Kasachstan. Die Welt missachtete diese Anforderungen.

Erinnern wir uns ans Geschehen 2014. Bei traditionellem Besuch des Sommerlagers der Jugendorganisation Naschi am Seliger-See nordwestlich von Moskau  äusserte sich der russische Präsident Wladimir Putin auch zum südlichen Nachbarland Kasachstan. Gemäss der «Moscow Times» erklärte Putin: «Kasachstan hatte nie eine eigene Staatlichkeit.» Der aktuelle Präsident Nursultan Nasarbajew habe den Staat Kasachstan auf einem Territorium kreiert, das nie einen Staat hatte. Dabei unterschlug er das Kasachen-Khanat, das vom 15. bis ins 19. Jahrhundert existierte, bevor es von Russland und dann der Sowjetunion übernommen wurde, wie die Zeitung ergänzte. Präsident Putin gab sich zuversichtlich, dass eine Mehrheit der kasachischen Bevölkerung «für die Entwicklung der engen Beziehungen mit Russland» ist. «Kasachstan ist Teil der grossen russischen Welt», sagte Putin laut dem «Guardian». 

Heutzutage, 2017. Duma-Abgeordneter (Russische Föderation) für zeitweilig bezetzende Halbinsel Krim Pavel Sperov meldete beim Rundgespräch, dass die nordlichen Regionen Kasachstans “nur zeitweilig gestrennten Gebieten vom russichen Staat sind”. In dem 2,7 Millionen Quadratkilometer grossen Land an Russlands strategisch empfindlicher Südflanke leben nur etwas mehr als 17 Millionen Menschen. 23 Prozent davon sind ethnische Russen und deshalb kann man sie nur als keine Minderheit nennen. Sie leben vor allem im Norden des Landes, entlang der Grenze zu Russland. “Diese Gränze sind temporär. Und bald nehmen wir uns diese Gebiete zürück”, – so Abgeordnete.

Außerdem nannte Sperov auch andere “ursprüngliche russische Gebiete” – Malorossia und Novorossia (die Ukraine), wo Russland jetzt die Kämfe führt. Der Abgeordnete betohnte, dass alle ukrainisch orientierten Einwohner aus der Halbinsel Krim deportiert seien. Die Mehrheit von ihnen sind Tataren. Nach der Meinung von Pavlo Sperov war die Besetzung von Krim eine erfolgreiche Operation im Jahre 2014.

Der bekannte russische Politiker Eduard Limonov sagte, dass der russische Präsident nach dem Ausscheiden Nasarbajews auch die Gebiete von Kazachstan einnehmen sollte.

Sollte die Welt nach dem Ausscheiden Nasarbajews ein ähnliches Szenario erwarten wie in der Ukraine? Wenn diese Erklärungen weiter missgeachtet werden, dann ist Alles möglich.

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